Dort nahmen die Schülerinnen und Schüler am Experimentierkurs „Genetischer Fingerab-druck“ teil – eine ideale Ergänzung zum im Unterricht behandelten Thema Forensik.
Nach einer Einführung in die Grundlagen des genetischen Fingerabdrucks und einer kurzen Sicherheitsbelehrung konnten die Schülerinnen und Schüler selbst im Labor aktiv werden. Sie isolierten DNA, vervielfältigten diese mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) und machten die entstandenen DNA-Fragmente durch eine Gel-Elektrophorese sichtbar. Dabei entstand für jede Probe ein individuelles Bandenmuster – der sogenannte genetische Fingerabdruck.
Besonders spannend war die Auswertung der Ergebnisse unter UV-Licht, welche dann zur fiktiven Täterperson führen sollte. Anschließend wurden die gewonnenen Erkenntnisse kurz gemeinsam präsentiert und diskutiert.
Trotz der Hitze waren alle mit großer Motivation dabei. Vor allem das Arbeiten mit den Mikropipetten sorgte für viel Begeisterung und machte den Experimentiertag zu einem besonderen Erlebnis. Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, moderne Methoden der Molekularbiologie kennenzulernen und die im Unterricht behandelten Inhalte der Forensik praxisnah zu erleben. Ein spannender und lehrreicher Tag, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.